IT-Sicherheitsmesse It-sa in Nürnberg: Das Böse ist immer und überall

Seit der Digitalisierung unseres Alltags und der Arbeitsrealität im speziellen, ist das Thema der Sicherheit omnipräsent. Auf der diesjährigen It-sa diskutierte die IT-Fachwelt über die vom Sicherheitsanspruch diktierten Herausvorderungen und mögliche Lösungsansätze.

Anfang der 80er Jahre gab es noch kein Internet, doch schon damals prophezeite die österreichische Klamaukband Erste Allgemeine Verunsicherung was da dereinst aus dem Cyberspace auf die Digitalisierungsgeneration zurollen würde: ein Milliardengeschäft nämlich, sowohl für die dunkle und omnipräsente Macht im Internet als auch deren Gegenspieler aus der IT-Sicherheitsbranche. Kein Wunder, dass die it-sa von Rekord zu Rekord eilt. 490 Aussteller und mehr als 10.000 Fachbesucher kamen nach Nürnberg, um sich über neueste Lösungen zum Schutz von Firmennetzwerken und Computern zu informieren. Weltuntergangsstimmung, so sehr sie der Ernst der Cyberlage auch geboten hätte, herrschte in der Frankenmetropole dennoch nicht. Kein Mensch muss noch einen physischen „Ba-Ba-Banküberfall“ fürchten. Die Aufforderung „Jetzt oder nie! Her mit der Marie“, wie es im Song der EAV damals noch hieß, poppt heute schließlich auf dem Monitor auf. Gegen Zahlung eines kleinen Bitcoin-Lösegelds kauft der User die verschlüsselten Daten einfach frei – oder wartet vergeblich auf den versprochenen Entsperrcode. Letzteres muss wirklich nicht sein, wie Ihr Systemhaus auf der it-sa von bestens gelaunten Sicherheitsexperten erfahren konnte.

Die meisten Hersteller hatten wichtige Partner mit auf die it-sa gebracht, etwa Kaspersky die Spezialisten von Cyprotect: Ulf Thomas, Josef Thoma und Christopher Hollay (v. li.)

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Gute Laune beim Eset-Team: Christoph Preetz, Tommy Uhlemann und Maik Wetzel (v. li.)

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