Mobility-Trend beeinflusst Hardware-Evolution: Mobile Devices für alle Einsatzbereiche

Mit Notebooks und Smartphones ist im Mobility-Segment hardwareseitig längst nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Laut Business Insider werden bis 2020 etwa 34 Milliarden Geräte und Maschinen vernetzt sein. Die Zahl der ansteuerbaren Mobile Devices wächst. Ihr Systemhaus gibt einen Überblick.

Smartphone

Streng genommen war bereits der »Communicator« ein Smartphone. Das Modell »Nokia 9000 Communicator« kam 1996 auf den Markt. Damaliger Preis: rund 2.700 Deutsche Mark. Es konnte E-Mails und Faxe versenden und empfangen, auch der Zugriff auf das Internet war bereits möglich. Heutige Smartphones können wesentlich mehr: Sie sind zusätzlich Medienabspielgeräte, Digital- und Videokamera sowie GPS-Navigationsgerät. Die Geräte wiegen nur 100 bis 200 Gramm und sind universell einsetzbar. Der kleine Bildschirm macht es allerdings zur Herausforderung, längere Texte oder Tabellen zu lesen oder gar zu bearbeiten. Dabei helfen zwar Bluetooth-Tastaturen, diese schränken aber die Mobilität weit ein. Unter dem Strich ist das Smartphone derzeit jedoch das weltweit am meisten verwendete, mobile Endgerät.

Tablet

Ein Tablet oder Tablet-PC ist ein tragbarer, flacher Computer in besonders leichter Ausführung mit einem Touchscreen. Im Gegensatz zu einem Notebook verfügt er nicht über eine fest montierte, ausklappbare mechanische Tastatur. Die zur Gerätekategorie „Handheld“ zählenden Geräte verfügen meist über Displays mit 8 bis 12 Zoll Bildschirmdiagonale. Sie sind für mobile Anwendungen aller Art gut geeignet. Die mobilen Betriebssysteme – meist Google Android oder Apple iOS – bieten jedoch nicht die umfassende Funktionalität von PC-Betriebssystemen wie Windows oder MacOS.

Phablet

Phablets sind besonders große Smartphones, typischerweise mit einer Bildschirmdiagonale zwischen 5 und 7 Zoll (etwa 12,7 bis 17,7 Zentimeter). Damit stellen sie einen Kompromiss aus Smartphone und Tabletcomputer dar. Während Tablets wie etwa das Apple iPad nicht über vollwertige Mobiltelefon-Funktionalität verfügen, warten Phablets damit auf. Aufgrund des größeren Displays ist es komfortabler als bei herkömmlichen Smartphones, Webseiten zu betrachten und E-Mails zu bearbeiten. Der größere Formfaktor wirkt sich meist auch positiv auf die Akkulaufzeit der Geräte aus. Phablets eignen sich für mobile Anwendungen aller Art und sind auch als Navigationslösungen gut einsetzbar. Ein vollwertiger Ersatz für PCs oder Notebooks sind sie jedoch nicht.

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