Editorial: Neue IT – neue Umsatzchancen

Die Branche diskutiert aufgeregt über den Workplace 2.0 und Industrie 4.0, über Edge Computing und die Multi Cloud, Künstliche Intelligenz und Robotics - doch was bedeutet das für das Geschäft des klassischen Systemhauses?

Die IT-Branche ist bekanntlich selten darum verlegen, einen Hype zu kreieren. Für jede Entwicklung gibt es im Handumdrehen ein griffiges Buzzword. Und so diskutiert die Branche dann aufgeregt über den Workplace 2.0 und Industrie 4.0, über Edge Computing und die Multi Cloud, Künstliche Intelligenz und Robotics.
Das klassische mittelständische Systemhaus, das sein Geld mit Servern und Storage, Netzwerk-Equipment und Security verdient, fragt sich da schnell, was das eigentlich für das eigene Geschäft von morgen bedeutet. Wie verwandelt man all die neuen Themen in konkreten Umsatz in der Gegenwart?
Mit unserem Sonderheft »Case Studies« möchten wir Ihnen am Beispiel von konkreten Projekten neue Denkanstöße geben. Wie Industrie 4.0 in der Praxis aussehen kann, zeigen wir Ihnen etwa auf Seite 6 am Beispiel der Zeppelin Holding. Durch eine moderne Monitoring-Lösung kann das Unternehmen seine Maschinen vorausschauend Instand halten – und hat damit die Motorausfälle seiner Industrieanlagen reduziert. In der Case Study auf Seite 16 erfahren Sie, wie moderne LED-Spezialleuchten von Osram die Räume des Petersdoms in Rom erhellen und die Mosaike für die Besucher bis ins kleinste Detail erkennbar machen.
Es müssen aber freilich nicht immer die ganz großen Projekte sein. Neue Geschäftsmodelle ergeben sich auch mit kleineren Kunden. Auf Seite 26 zeigen wir Ihnen etwa, wie eine Bäckereikette ihr Netzwerk zum Service gemacht hat und ein örtliches Systemhaus Management und Überwachung remote übernimmt.
Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Heft ein paar Anregungen geben können, wie man mit der IT von morgen schon heute Geld verdienen kann.