Zündkerzendaten halten Maschinen am Laufen: Zeppelin reduziert Motorausfälle bei Industrieanlagen

Der Einsatz der Software »Splunk Enterprise« beim Zeppelin-Konzern ermöglicht die vorausschauende Instandhaltung seiner Maschinen und die Optimierung der Betriebssystemleistung.

Proaktive Fehlerbehebung

Rene Ahlgrim, Data Scientist bei Zeppelin: »Anlagen- und Maschinenausfälle verursachen in der Fertigung und im Außeneinsatz unglaublich hohe Kosten.«
(Foto: Zeppelin)

Mit der Splunk-Software können Daten im Zusammenhang mit Abgastemperatur und Zündkerzenspannung verfolgt werden, um Abweichungen zu erkennen und Probleme im Voraus festzustellen. Durch die Möglichkeit, diese Messwerte zu isolieren und zu korrelieren, kann Systemingenieur Zientek historische Daten zur Kontextualisierung und Behebung aktueller Probleme nutzen. Das Service Center von Zeppelin kann so Servicetechniker zum Kunden schicken, bevor ein Problem auftritt. Dadurch lassen sich kostspielige Anlagenstillstände vermeiden und der Kundenservice verbessern. Mit Echtzeit-Dashboards können Servicetechniker das Problem vor der Ankunft vor Ort visualisieren und dadurch sicherstellen, dass sie die richtigen Werkzeuge dabei haben, um die Reparatur mit so wenig Unterbrechungen des Kundenbetriebs wie möglich durchzuführen. Durch den Einsatz von Splunk Enterprise bekommt Zeppelin zudem einen globalen Überblick über alle Maschinendaten der 25.000 an Kunden ausgeliehenen Caterpillar-Maschinen. Das sorgt im Unternehmen für mehr Transparenz in Bereichen wie dem Nutzungsgrad.

Zusätzlich zur vorausschauenden Instandhaltung erweiterte Zeppelin seine Splunk-Lizenz, um mehr Daten aus seinen VMware-, Nutanix- und SAP-Systemen auswerten zu können. Die Teams von Zeppelin ermitteln Muster in den mit Splunk indizierten Daten und legen damit Basiswerte für KPIs wie CPU und Speicher fest. Außerdem lassen sich durch die Analyse von Protokolldateien Anomalien in den Daten erkennen. Mithilfe der Splunk-Plattform konnte die Anwendungs- und Betriebssystemleistung im gesamten Konzern optimiert werden. »Splunk Enterprise hat umgehend Mehrwert für Zeppelin und unsere Kunden erzeugt. Wir haben die Betriebszeit und den Lebenszyklus unserer Anlagen erhöht, die Kundenzufriedenheit gesteigert und Kosten gesenkt, die sich auf unser Geschäftsergebnis auswirkten«, sagt Rene Ahlgrim, Data Scientist bei Zeppelin.

Mit dem Einsatz der Splunk-Software konnte Zeppelin die Echtzeitsichtbarkeit seiner Systeme und damit auch die Monitoring-Qualität verbessern. Tausende von Protokollen und Benachrichtigungen werden aggregiert und in Ereignis-Clustern indiziert, die Zientek und sein Team für Analysen und die Gewinnung verwertbarer Erkenntnisse heranziehen. »Wir sehen jetzt genau, was passiert, und zwar auf die Millisekunde«, sagt Zientek.