Vorzeigeprojekt für Energiemanagement im Rechenzentrum: Sichere Energie für das Datacenter im Atomschutzbunker

Der Hosting-Provider Net.Sitter hat sein Rechenzentrum, das in einem alten Atomschutzbunker untergebracht ist, modernisiert und erweitert. Das Gebäude mit kleinen Türen und einem ungewöhnlichen Grundriss sorgte bei dem Projekt für besondere Herausforderungen.

Ungewöhnliches Gebäude

Die kleinen Bunkertüren machten eine millimetergenaue Arbeit bei der Modernisierung des Net.Sitter-Rechenzentrums nötig
(Foto: Net.Sitter)

Die zweite Herausforderung bestand darin, ein vollständig redundantes System zu schaffen, bei dem jede Komponente für Energie und Management doppelt verbunden ist. Eine weitere Herausforderung war das ungewöhnliche Gebäude, in dem Net.Sitter untergebracht ist. Denn der Hosting-Provider besitzt einen alten Atomschutzbunker im Untergeschoss – und kann damit ein besonderes Maß an Sicherheit in seinem Rechenzentrum bieten. Der ungewöhnliche Standort bringt allerdings auch mit sich, dass das Gebäude mit kleinen Türen konzipiert wurde, die zudem unterschiedliche Größen haben. Einige der Türen waren nur einen Zentimeter größer als die USV, die durch sie hindurchpassen musste.

Net.Sitter arbeitete gemeinsam mit Eaton an einem Konzept, das die nötige Reservekapazität und Autonomiezeit gibt. Auf dieser Grundlage untersuchte Eaton den verfügbaren Platz in dem ehemaligen Atombunker und machte geeignete Plätze für die USV und weiteres Equipment ausfindig. Eaton entwickelte daraufhin eine umfassende Energiemanagement-Lösung, die redundante USV-Systeme, Stromverteilung, Überwachung und Management im Falle von Strom- und Umweltereignissen beinhaltet.

„Der Bau des Rechenzentrums war ein gutes Training, sowohl physisch als auch mental. Eaton hat die Erwartungen übertroffen und uns geholfen, zu ermitteln, was wir brauchen und was möglich ist“, sagt Thomas Busse, CEO von Net.Sitter.