CLG mietet sich digitale Arbeitsplätze: Workplace-as-a-Service für Logistik-Startup

Um sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren zu können, beschloss Unternehmensgründer Tom Ahmann, nicht in eigene IT zu investieren, sondern die IT-Arbeitsplätze zu mieten. Das Systemhaus IPD Now stellte für den Logistikdienstleister CLG im Workplace-as-a-Service-Modell eine IT-Infrastruktur zusammen, die sich jederzeit erweitern lässt.

Die Büros der CLG befinden sich direkt im Hamburger Hafen (Foto: Hamburger Hafen)

Ein Unternehmen für Logistikdienstleistungen mit Schwerpunkt Seefracht muss dort sein, wo die Verschiffung passiert: im Hafen. Das stand für den Hamburger Logistikexperten Tom Ahmann außer Frage, als er im Frühjahr 2017 mit seinem Unternehmen CLG Consolidation & Logistics an den Start ging. Die CLG ist ein Rundumdienstleister für die Verschiffung von Waren via Voll- und Sammelcontainer. „Wir sind die Nahtstelle zwischen den Reedereien und Spediteuren“, umschreibt Tom Ahmann sein Geschäft. Was er jedoch unterschätzt hatte, war die schmalbandige Internetkonnektivität im Hamburger Hafen. „Klar, hier ist überall Wasser, dort kann man nicht einfach graben und Glasfaser verlegen“, erinnert er sich. Damit befand sich der Gründer jedoch in einem Dilemma. Denn schnelles Internet ist eine der Geschäftsgrundlagen seines Startups. Das tägliche Geschäft findet vor allem in Telefonaten und E-Mails statt. Außerdem nutzt CLG eine branchenspezifische Software im SaaS-Modell. „Wir arbeiten mit großen Dateien, um unsere Konzepte zu erstellen und zu verwalten. Die Beförderung von Gütern nach Übersee erfordert unglaublich viele Regularien, die überwiegend elektronisch abgewickelt werden. Wir sind enorm abhängig von unserer IT und dem Internet“, so Ahmann.