CLG mietet sich digitale Arbeitsplätze: Workplace-as-a-Service für Logistik-Startup

Um sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren zu können, beschloss Unternehmensgründer Tom Ahmann, nicht in eigene IT zu investieren, sondern die IT-Arbeitsplätze zu mieten. Das Systemhaus IPD Now stellte für den Logistikdienstleister CLG im Workplace-as-a-Service-Modell eine IT-Infrastruktur zusammen, die sich jederzeit erweitern lässt.

Spezialanforderung Interkonnektivität

Auch das Internetproblem hatten Krull und sein Team schnell gelöst – meinten sie zumindest. „Wir wollten eine Hybridlösung aus Kabel, LTE und Richtfunk nutzen. Das funktionierte auch wunderbar, bis ein großes Kreuzfahrtschiff im Hafen anlegte“, erinnert sich Krull. Richtfunk und LTE waren abgeschirmt und die an sich einwandfrei funktionierende Lösung fiel sprichwörtlich ins Wasser.

Da IPD Now Teil des IT-Dienstleisters IP Dynamics ist, dessen Kerngeschäft Telekommunikationslösungen für große Unternehmen sind, konnten die Mitarbeiter jedoch auf die Expertise der Muttergesellschaft zurückgreifen. „Wir holten einen Netzwerkexperten ins Boot. Unsere Herausforderung ist für ihn Tagesgeschäft“, erinnert sich Krull. Der Netzwerkprofi baute eine SD-WAN-basierte Netzwerkinfrastruktur für CLG: Eine Software und ein zugrunde liegender Router kanalisieren die Datenströme auf die jeweils beste Internetverbindung beziehungsweise eine Kombination von Verbindungen. Darüber hinaus wird der Netzwerkverkehr applikationsspezifisch und abhängig von der Verbindungsqualität priorisiert. „Telefongespräche dürfen zum Beispiel niemals abreißen. Da kann die Replizierung in der Logistik-Software durchaus mal kurz warten. Diese muss allerdings wiederrum Vorrang vor anderen Daten haben, etwa denen, die auf dem Dateiserver liegen“, illustriert IT-Experte Krull.