Verbesserte Ausfallsicherheit durch moderne Infrastruktur: Antenne Bayern rüstet seine IT für die Zukunft

Der Münchner Radiosender Antenne Bayern hat seine IT-Infrastruktur mit Lösungen von Extreme Networks erweitert und modernisiert. Die neue IT-Umgebung kann besser als bisher sicherstellen, dass der Radiobetrieb das ganze Jahr über rund um die Uhr reibungslos funktioniert.

Redundante Strukturen

Im Rahmen des Projekts wurden dank des Einsatzes von zwei „S4“-Chassis auch neue Redundanzen geschaffen und dadurch die Sicherheit verbessert. Da der Radiobetrieb rund um die Uhr das ganze Jahr über reibungslos funktionieren muss, permanent gesendet wird und die Audio-Programmdaten mittels der sogenannten „Ausspieler“ über das System laufen, kommt vor allem der Ausfallsicherheit eine entscheidende Bedeutung zu. Darüber hinaus ist der Sender auf eine redundante Datenverarbeitung angewiesen, um im laufenden Betrieb Wartungsarbeiten an der IT-Struktur durchführen oder neue Komponenten implementieren zu können. Die redundante Struktur erhielt ihren Ritterschlag, als im Tagesbetrieb abwechselnd beide Core-Switches ausgebaut, gewartet und nach etwa 1,5 Stunden ohne Sendeausfälle wieder eingebaut werden konnten. „Das war eine Operation am offenen Herzen, so etwas tagsüber durchzuführen, hatte ich vorher auch noch nicht erlebt. Und mithilfe der neuen Komponenten wurde die Redundanz sogar noch verbessert“, so Alexander Löffler, Projektmanager and Technical Consultant bei Controlware.

Nachdem alle Beteiligten mit dem Verlauf des Projekts zufrieden sind, wurde bereits ein Folgeprojekt vereinbart, das auf den vorhandenen Komponenten aufsetzt und den eingeschlagenen Weg fortsetzt. Geplant ist eine physikalische Auslagerung der eigenen Rechenzentrumskapazität auf die Server eines Münchner Providers. Hierbei handelt es sich um eine Core-Location und nicht um eine Cloud-Lösung. Genutzt werden soll dort genau die gleiche Technologie, also auch die S-Serie von Extreme Networks im Core- sowie Switche des Typs 7100 im Server-Bereich. Die geografische Auslagerung mit eigenem Equipment soll der zusätzlichen Absicherung sowie der Erweiterung der Rechenzentrumskapazitäten dienen.