MobileIron mit Client-Management der Einstiegsklasse: Windows 10 und Mobilsysteme im Griff

Windows-10-Rechner, Smartphones und Tablets lassen sich mit MobileIron Bridge in ein Enterprise Mobility Management einbinden. Mit der schlanken Client Management-Software stellt MobileIron eine Alternative zu kostspieligen „großen“ Lösungen von Anbietern wie Microsoft oder LANdesk bereit.

MobileIron Bridge bindet Rechner mit Windows 10 in ein Enterprise Mobility Management mit ein.

Selbst in kleineren Unternehmen sammelt sich schnell eine zwei- oder gar dreistellige Zahl von Notebooks, Smartphones und Tablet-Rechnern an. Sie zu verwalten, ist eine Kunst für sich. Das hängt auch damit zusammen, dass unterschiedliche Arten von Management-Lösungen dafür zuständig sind: für Windows-Rechner ein herkömmliches Client-Management, für die Smartphones und Tablets ein Enterprise Mobility Management (EMM). Mit diesem Dualismus macht MobileIron Bridge des US-Unternehmens MobileIron Schluss. Mit der Software lassen sich sowohl Windows 10-Rechner, sprich Notebooks und PCs, als auch Mobilsysteme mit einer Managementlösung verwalten. Nach Angaben des Anbieters sind die Kosten dabei um bis zu 80 Prozent niedriger, als wenn ein Unternehmen klassische Client-Management- Lösungen wie Microsofts System Center Configuration Manager (SCCM), LANdesk oder die Symantec IT Management Suite verwenden würde.

Einstieg in EMM erleichtern

MobileIron positioniert Bridge aber nicht nur als preisgünstigere Alternative zu diesen Tools. Vielmehr soll die neue Software Anwendern den Einstieg in das Enterprise Mobility Management erleichtern. Auch das Marktforschungsunternehmen Gartner sieht in EMM einen Ansatz, der die Verwaltung von Windows 10- und Mac OS-Systemen vereinfacht. Bridge nutzt dazu Programmschnittstellen (API), die eigentlich für das Mobile Device Management (MDM) vorgesehen sind. Allerdings können Administratoren weiterhin auf Group Policy Objects (GPO) und dazu gehörige PowerShell-Scripts zurückgreifen, um Windows 10-Rechner zu managen. Mit der Software von MobileIron können IT-Fachleute Windows-Systeme im Firmennetz identifizieren. Das gilt auch für Programme, die auf den Rechnern installiert sind. Zudem haben Administratoren die Möglichkeit, die Registry und das Dateisystem zu bearbeiten sowie Anwendungen über einen Enterprise-App-Store bereitzustellen. Nutzer können über diesen Store selbstständig Applikationen auf ihr Endgerät herunterladen. Umgekehrt können Systemverwalter Software von Rechnern entfernen. Damit MobileIron Bridge läuft, muss die MDM-Software des Anbieters installiert werden. Sie greift auf die MDM-Schnittstellen von Windows 10 zu.

Neuer Ansatz: Unified Endpoint Management

MobileIron Bridge weist Merkmale auf, die Lösungen für das Unified Endpoint Management bieten (UEM). Das ist eine neue Sparte von Tools, die eine einheitliche Verwaltung von mobilen und stationären Endgeräten erlauben. Für Systemhäuser ist UEM ein interessanter Ansatz. Denn vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen wollen oder können sich oft nicht zwei Systemmanagement-Lösungen leisten.

Weitere Infos: www.mobileiron.com/de