Unified-Communications-Trends: UC-Lösungen als Workflow-Beschleuniger

Mit der Umstellung auf IP-Technologie, die zumindest im Netz der Deutschen Telekom bis zum Jahresende abgeschlossen sein soll, wird die Nutzung von Unified Commu-nications einfacher. Doch welche Technologien und Trends sind hier gefragt, welche Lösungen haben die Nase vorn? Erkunden Sie mit Ihr Systemhaus den Markt.

(Foto: Swyx)

Der Unified Communications-Markt ist ein weltweit wachsendes Segment im ITK-Markt: Marktanalysten wie Grand View Research sagen UCC ein jährliches Wachs-tum im zweistelligen Prozentbereich voraus. Im Jahr 2020 soll demnach der weltweite Gesamtumsatz 75,8 Milliarden US-Dollar betragen. Dort, wo Unternehmen einen Unified Communications-Ansatz verfolgen, werden aktuell zumeist Insellösungen zusammengeführt. Das Langfrist-Ziel ist häufig eine unternehmensweite, durchgängige Lösung, die aber nur selten in einem Schritt umgesetzt wird. Insgesamt wollen alle Betriebe mit UCC eine weitere Optimierung ihrer internen Prozesse erreichen. Vor allem die Kommunikation zwischen einzelnen Abteilungen, aber auch mit Part nern, externen Fachkräften und nicht zuletzt Kunden soll reibungsloser ablaufen und damit effizienter werden.

Unified-Communications-Lösungen sind ideal für heute übliche Arbeitsabläufe, die sich vielerorts im Vergleich zum Jahr 2008 – und erst recht zum Jahr 1998 – verändert haben: Während vor einem Jahrzehnt die Tätigkeit am stationären Büro-Schreibtisch in vielen Bereichen noch Alltag war, sieht die Situation heute anders aus: In knapp jedem dritten deutschen Unternehmen (30 Prozent) können Mitarbeiter bereits ganz oder teilweise von Zuhause aus arbeiten, lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Branchenverbands Bitkom aus dem Jahr 2017. Das entspricht einer Steigerung um zehn Prozentpunkte gegenüber 2014, als der Heimbüro-Anteil noch bei 20 Prozent lag. Im Zuge dieses Trends wird auch das jahrelang favorisierte Einzelbüro hinfällig: Immer mehr Betriebe setzen auf Großraumbüros, die flexibel von unterschiedlichen Mitarbeitern genutzt werden können. Wer konzentriert alleine arbeiten möchte, kann sich in schallgeschützte Bereiche zurückziehen – oder gleich im Homeoffice bleiben.

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