Umfrage beim Mittelstand: IP-Telefonie ja – Cloud-Telefonie vielleicht

Eine Umfrage unter mehr als 1.300 mittelständischen Kunden des Anbieters Toplink macht deutlich: Telefonielösungen aus der Cloud stoßen noch nicht durchweg auf Zuspruch. Ein möglicher Kontrollverlust und Sicherheitsbedenken werden von rund zwei Dritteln der Befragten als zentrale Minuspunkte genannt.

Toplink-Chef Jens Weller
(Foto: Toplink)

Geht es nach Telefonanbietern wie Nfon, QSC oder Toplink, hat die Telefonanlage in Unternehmen keine Daseinsberechtigung mehr. Die „Intelligenz“ eines solchen Systems muss aus Sicht dieser Anbieter nicht dezentral in jedem Betrieb vorhanden sein. Viel aktueller und flexibler ist die Technik, wenn sie zentral beim Kommunikationsanbieter vorgehalten wird. Trotz dieser Argumente ist es ein zäher Kampf für die Telefongesellschaften, die Kommunikationstechnik wirklich aus den Betrieben zu verbannen und geschäftliche Anwender als Kunden für Cloud-Telefonie zu gewinnen.

Der Darmstädter Anbieter Toplink wollte genauer wissen, wie der Mittelstand die Angebote in Sachen Telekommunikation sieht. Er befragte 1.340 vorwiegend mittelständische Unternehmen zur Cloud-Telefonie.Die Umfrage liefert interessante Erkenntnisse: So wissen mittelständische Unternehmen mehrheitlich zwischen einer Internet-Telefonlösung im eigenen Haus (VoIP-Telefonanlage) und einem Cloud-Telefonsystem zu unterscheiden. Die Flexibilität und Skalierbarkeit der Cloud-Telefonie wird von der mittelständischen Wirtschaft als vorteilhaft erkannt. 51 Prozent sind angetan von der einfachen Installation der Cloud-Lösungen; für 42 Prozent ist es ein wichtiger Aspekt, dass die - teils beträchtlichen - Anfangsinvestitionen in eine eigene Plattform entfallen.

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