Trends im Bereich Storage-Technologien: Die Zeichen stehen auf Flash und Cloud

Flash-Speichersysteme, Software-Defined Storage und die Cloud als Datenspeicher gelten als neue „Sterne“ am Storage-Himmel. Für Systemhäuser und deren Kunden hat das zwei Seiten: Die Auswahl an Storage-Technologien wird größer. Gleichzeitig wird es komplizierter, die passende Lösung für bestimmte Einsatzfelder zu finden.

(Foto: Fujitsu)

In einem sind sich Marktforscher und Anbieter von Storage-Systemen einig: Zu den Technologien, denen die Zukunft gehört, zählen Speichersysteme mit Flash-Speichermedien. IBM, nach Marktdaten von IDC weltweit nach Dell EMC und HPE der drittgrößte Anbieter von Enterprise-Storage-Systemen, erwartet für 2017 sogar eine „exponentielle“ Zunahme der Nutzung von Flash-Storage. Bislang waren solche kostspieligen Hochleistungsspeicher-Komponenten geschäftskritischen Anwendungen vorbehalten. Jetzt kommen Flash-Storage-Systeme in weiteren Unternehmensbereichen zum Zuge.
Das hat zum einen mit den sinkenden Kosten für Flash-Speicher zu tun. Laut einer Prognose der IT-Experten-Community Wikibon liegen die Gesamtkosten eines Flash-Speichermediums von einem Terabyte Kapazität 2017 bei etwa 64 Dollar, inklusive der Aufwendungen für Strom, Kühlung und Wartung. Bei Systemen mit Festplatten betrage sie 140 Dollar.

Doch nicht nur die sinkenden Kosten sprechen für All-Flash-Systeme, so Rolf Werner, Head of Central Europe von Fujitsu und Vorsitzender der Geschäftsführung von Fujitsu Technology Solutions: „Vielmehr erkennen die Nutzer, dass Flash-Speicher ein wichtiger Bestandteil ihrer Digitalisierungsstrategie ist. Denn eine Storage-Architektur auf Basis von All-Flash-Systemen bietet eine höhere Performance und Effizienz – vor allem bei anspruchsvollen Applikationen ein zentraler Faktor.“ Werner sieht auch im Mittelstand Bedarf an solchen Speichersystemen: „Dank der neuen und erschwinglichen All-Flash-Generationen stehen auch kleinen und mittelständischen Unternehmen Systeme zur Verfügung.“