Concat und Tintri erneuern Speicher-Infrastruktur der Uni Freiburg: Perfekter Speicher für die Virtualisierung

Die Universität Freiburg hat ihre komplette Speicherinfrastruktur im Hauptrechenzentrum erneuert. Mithilfe des Systemhauses Concat und Storage-Lösungen von Tintri entstand eine moderne Speichersystem-Umgebung, die für virtualisierte Workloads optimiert ist.

An die 90 Prozent der IT-Applikationen der Uni Freiburg sind virtualisiert. Die alte LUN-basierte Storage-Umgebung bot dafür nicht die erforderliche Performance.
(Foto: Universität Freiburg)

Die Universität Freiburg wurde im Jahr 1457 gegründet und ist eine der ältesten und bekanntesten Universitäten in Deutschland. Mehr als 24.000 Studenten aus über einhundert Nationen sind in elf Fakultäten immatrikuliert, und mehr als 7.000 Professoren, Dozenten und Angestellte der Universität kümmern sich um die Lehre und den allgemeinen Universitätsbetrieb. Um den Standard der Lehre auf einem hohen Niveau zu halten, investierte die Universität im Lauf der Jahre viel Geld in eine moderne IT-Infrastruktur. Heute unterstützt ein zentrales Rechenzentrum mit einer virtualisierten Infrastruktur alle Fakultäten mit IT-Diensten wie E-Mail, Nutzerverwaltung, Computer-Pools und weiteren Applikationen. In der Vergangenheit bauten zahlreiche Fakultäten eigene, kleinere Rechenzentren auf. Das führte zu zahlreichen parallelen Strukturen mit entsprechend hohem Verwaltungsaufwand. Um die IT effizienter zu gestalten, hatte die Universität bereits vor längerer Zeit damit begonnen, diese IT-Infrastrukturen, soweit möglich, im Hauptrechenzentrum zu zentralisieren. Wie bei allen öffentlichen Einrichtungen ist jedoch auch das IT-Budget der Uni Freiburg stark begrenzt. Deshalb waren im Rechenzentrum auch ältere Speichersysteme im Einsatz. Mehrere SAN-basierte Arrays (Storage Area Network), ein Netapp-Filer und mehrere Linux- und Solaris-Systeme auf Basis älterer Hardware unterstützten die Systeme der Universität. Das galt auch für die virtualisierten Ressourcen unter VMware. Das Rechenzentrum hatte bereits eine hohe Virtualisierungsrate von rund 90 Prozent mit etwa 400 Virtual Machines (VM).

Das heißt, es waren fast alle IT-Dienste virtualisiert, inklusive der Datenbanken und Webserver. Der bisherige Aufbau war aufgrund der älteren Speicher-Hardware allerdings nicht mehr leistungsfähig genug. Nutzer von VMs beschwerten sich regelmäßig über die niedrige Performance, die sie davon abhielt, effektiv zu arbeiten. Die Systeme waren außerdem nicht sonderlich zuverlässig, was zu regelmäßigen Ausfallzeiten führte. Speziell die älteren Linux- und Solaris-Systeme benötigten für die Verwaltung viel Zeit und Erfahrung. „Es war klar, dass der bestehende Aufbau nicht mehr funktionierte“, stellt Martin Ullrich fest, Storage-Manager der Uni Freiburg. „Wir benötigten eine moderne Speicherlösung, die von einem Drittanbieter unterstützt wurde. Nachdem wir das Budget für neuen Speicher genehmigt bekommen hatten, begannen wir sofort den vorgeschriebenen Prozess der öffentlichen Ausschreibung.“