Hochverfügbarkeit im Rechenzentrum: Neues 3PAR-Betriebssystem unterstützt hybride IT

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat die neue Generation des 3PAR-Betriebssystems vorgestellt. Es erlaubt die Integration von bestehenden Datacenter-Architekturen in hybride IT-Strukturen und unterstützt Cloud-native Anwendungen.

HPE 3PAR StoreServ 7000 im Einsatz.
(Foto: Hewlett Packard Enterprise)

Reine All-Flash-Speicher-systeme können nicht alle Anforderungen von Unternehmen unterstützen. Die In­tegration in hybride Rechenzentren ist unter dem Gesichtspunkt der Wahrung bestehender Systeme so­wie einer Kosten-/Nutzenoptimie­rung häufig erwünscht. Das neue 3PAR-Betriebssystem von Hewlett Packard Enterprise (HPE) soll Un­ternehmen eine zukunftssichere Lösung für diese Anforderungen bieten – mit Unterstützung Cloud-nativer Anwendungen, sowie höchster Verfügbarkeit und einem nahtlosen Übergang zu kommen­den Technologien wie Storage Class Memory (SCM) und NVM Express (NVMe).

Nach Angaben von HPE nutzen die Kunden hybride IT unter anderem, um Dienste schneller zur Verfü­gung zu stellen. Deshalb bettet HPE Automatisierung und Cloud-basierte Analytics direkt in die 3PAR-Management-Werkzeuge ein. Die neue HPE 3PAR StoreServ Management Console (SSMC) kann Datenmigrationen von bis zu 24 3PAR- oder Drittsystemen auto­matisieren und planen. Außerdem bietet die Konsole auch HPE Smart SAN für das vollautomatische SAN-Zoning in Fibre-Channel- Netzwerken. Damit soll sich der Provisionierungsaufwand um 90 Prozent reduzieren lassen. Updates des Cloud-Analytics-Portals HPE StoreFront Remote bieten 3PAR-Kunden Empfehlungen, wie sie Ri­siken senken, Software-Updates durchführen und die Systemkapa-zität planen.

Die 3PAR Adaptive Data Reduc­tion (ADR) soll den Kapazitätsbe­darf um 75 Prozent senken. ADR nutzt Deduplizierung und Kom­pression und kann selektiv ange­wendet werden. Die Datenredukti­on geht laut Hersteller über Kompression hinaus: Schreibvor­gänge von Daten werden so orga-nisiert, dass Prozesse vermieden werden sollen, die häufig große Mengen an Datenmüll erzeugen und so andere Flash-Speicher-Ar­rays belasten.

Das neue HPE 3PAR Operating System (3PAR OS 3.3.1) soll in diesem Quartal weltweit ohne wei­tere Kosten für 3PAR-Kunden mit bestehenden Supportverträgen ver­fügbar sein. Der HPE StoreOnce VSA für Azure wird ebenfalls im ersten Quartal 2017 bereitgestellt und kostet ab 1.400 US-Dollar.

HPE Peer Copy soll zusammen mit mit HPE 3PAR Recovery Manager Central ab dem ersten Quartal ohne weitere Kosten für 3PAR-und StoreVirtual-VSA-Kunden mit bestehenden Supportverträgen ver­fügbar sein.

Weitere Infos
https://www.hpe.com